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Technische Aspekte bei Nutzung mobiler Diktat-Aufnahmegeräte

Wenn Sie zwecks Korrektur zurückspulen und überschreiben bzw. übersprechen möchten, achten Sie darauf, nach einem zuvor aufgenommenen, abgeschlossenen Wort oder Satz fortzusetzen.

Bleibt durch das Überschreiben eine Silbe übrig, wird die Spracherkennung versuchen, diese in Text zu übersetzen. Dadurch erhalten Sie ein schlechteres Ergebnis.

Ungünstig ist auch, wenn durch das Übersprechen das abschließende Satzzeichen des letzten Satzes verloren geht. Dragon setzt Satzzeichen nicht selbst ein. Sie müssen mitdiktiert werden.

Wenn Sie sich korrigieren müssen, spulen Sie zurück und übersprechen Sie den zu korrigierenden Teil.

Lassen Sie dagegen einen Versprecher stehen und diktieren danach einfach das Richtige, wird die Spracherkennung versuchen, beides in Text zu übersetzen. Dadurch erhalten Sie nicht das gewünschte Ergebnis.

Diktat korrekt stoppen

Schieben Sie den Schiebeschalter des Diktiergeräts erst auf STOP bzw. drücken Sie erst auf STOP, wenn Sie zu Ende gesprochen haben.

Halb aufgenommene Wörter werden von der Spracherkennung nicht verstanden.

Zusatzinformationen für Assistenzkräfte

Wenn Sie Zusatzinformationen, zum Beispiel für Ihre Assistenzkraft, mitgeben möchten, bieten einige Diktiergeräte den Wechsel in eine Infospur an. Diese Funktion wird je nach Hersteller auch Anweisung oder Kommentar genannt.

Beispiele für Geräte mit Infospur sind:

  • GRUNDIG Digta 7
  • OM SYSTEM / OLYMPUS DS-9000 Serie
  • PHILIPS DPM 8000 Serie

In Verbindung mit einer professionellen Diktat-Workflowsoftware wie Findentity Dictate von Thax Software werden diese Infospuren vor Übergabe an die Spracherkennungssoftware erkannt bzw. herausgefiltert.

Die entsprechenden Texte können dann entweder farblich unterlegt im Word-Dokument ausgegeben werden oder dort gar nicht erscheinen.

Kontakt

Bei weiteren Fragen zur Spracherkennung mit Nuance Dragon und Findentity Dictate stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.